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Herzinfarkt-Risiko steigt bei kaltem und windigem Wetter

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Published by Acibadem Health Point Last updated December 30, 2024

Herzinfarkt-Risiko steigt bei kaltem und windigem Wetter

Herzinfarkt-Risiko steigt bei kaltem und windigem Wetter Ein Herzinfarkt, dessen Häufigkeit allmählich abnimmt, tritt als Folge einer plötzlichen Blockade der Gefäße auf, die das Herz ernähren. Neben der genetischen Veranlagung wirken bei Herzinfarkten auch Risikofaktoren wie Kälte.

3 wichtige Fakten über Herzinfarkte

In den letzten Jahren hat die Häufigkeit von Herzinfarkten aufgrund des sitzenden Lebens und der ungesunden Ernährung zugenommen. Nach Angaben des türkischen Statistikinstituts ist die Herzerkrankung mit einer Rate von 40,4 Prozent die häufigste Todesursache. In unserem Land erleiden jedes Jahr etwa 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, von denen etwa 100.000 zu Todesfällen führen. Zudem hat der Anteil der unter 50-jährigen Menschen an den Herzinfarktopfern in den letzten Jahren 20 Prozent überschritten. Der Grund dafür ist, dass die Raucherquote in jungen Jahren in unserem Land höher ist als in europäischen Ländern. Frühzeitige Intervention bei einem Herzinfarkt rettet Leben.

1. Kaltes Wetter und Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt ist eine schwere Erkrankung, die durch plötzliche Blockierung der Herzkranzgefäße verursacht wird, die das Herz versorgen und zum Tod führen können. Die wichtigsten Risikofaktoren, die zu Herzinfarkten führen, sind männlich, Alter über 45 bei Männern und über 55 bei Frauen, Diabetes, Rauchergeschichte, genetische Veranlagung, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Übergewicht und Stress, die sich als Folge eines sitzenden Lebensstils und einer ungesunden Ernährung entwickeln. Der Beginn von kaltem Wetter wirkt sich auch negativ auf das Herz aus und erhöht das risiko eines Herzinfarkts. Denn kaltes und windiges Wetter kann sich auf die Herzgefäße verengen und den Blutdruck sowie die Herzfrequenz erhöhen, was bei anfälligen Menschen zu einem Herzinfarkt führen kann. Aus diesem Grund ist es für Menschen mit Herzerkrankungen besonders wichtig, bei kaltem Wetter auf ihre Lebensgewohnheiten zu achten.

2. Welche Art von Brustschmerzen sind Brustschmerzen während eines Herzinfarktes?

Das wichtigste und häufigste Symptom eines Herzinfarktes sind Brustschmerzen. Brustschmerzen, die mit einem Herzinfarkt verbunden sind, werden normalerweise als Drücken und Quetschen beschrieben

schmerzen in der Mitte der Brust. Es dauert normalerweise mehr als 20 Minuten oder kann als ein Schmerz gefühlt werden, der kommt und geht. Diese Schmerzen können auf die Arme, den Rücken, den Hals, den Kiefer und den Bauch ausstrahlen. Atemnot, Schwäche und ein Gefühl der Ohnmacht können auch bei Brustschmerzen auftreten. Das Vorhandensein von Beschwerden wie kaltem Schweiß, Übelkeit und Erbrechen, insbesondere bei starken Brustschmerzen, ist eine Erkrankung, die niemals ignoriert werden sollte und einen dringenden Krankenhausaufenthalt erfordert.

3. Intervention innerhalb von zwei Stunden ist wichtig

Todesfälle durch Herzinfarkte werden oft dadurch verursacht, dass Menschen zu spät in Gesundheitszentren ankommen. Etwa 20-30 Prozent der Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, sterben vor dem Erreichen eines Krankenhauses. Aus diesem Grund ist es für Risikopersonen von entscheidender Bedeutung, sich ohne Zeitverlust nach Auftreten der Symptome bei der nächsten Gesundheitseinrichtung zu bewerben. Patienten mit einem Herzinfarkt werden empfohlen, innerhalb von 60-90 Minuten zum angiographischen Labor gebracht zu werden, um die blockierten Gefäße mit Ballon- und Stent-Intervention zu öffnen. Studien zeigen, dass die Ballon- und Stentbehandlung aufgrund ihrer schnellen Anwendung und der erfolgreichen Ergebnisse priorisiert werden sollte. In seltenen Fällen müssen Patienten aufgrund der großen Anzahl blockierter Gefäße und ihrer Ungeeigntheit für die Stentierung zur chirurgischen Behandlung überwiesen werden. Wenn der Eingriff innerhalb der ersten 2 Stunden nach dem Auftreten von Brustschmerzen durchgeführt wird, ist die Schädigung des Herzens begrenzter. Im Gegenteil, Menschen, die nach 6-12 Stunden behandelt werden, haben mehr Schäden am Herzgewebe und können dadurch an Herzinsuffizienz erkranken oder sogar sterben.

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