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Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor (ATRT)

Oncology 13 Min. Lesezeit
Medizinisch geprüft von Acibadem Health Point Medizinischer BeiratZuletzt aktualisiert Juni 29, 2026
Kurzantwort

Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor, oder AT/RT, ist ein seltener und aggressiver Hirntumor bei Kindern. Er betrifft vor allem Säuglinge und kleine Kinder und führt zu ernsthaften Problemen. AT/RT ist eine der aggressivsten Krebserkrankungen bei Kindern. Er stellt für Patienten, Familien und Ärzte eine große Herausforderung dar.

Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor, oder AT/RT, ist ein seltener und aggressiver Hirntumor bei Kindern. Er betrifft vor allem Säuglinge und kleine Kinder und führt zu ernsthaften Problemen.

AT/RT ist eine der aggressivsten Krebserkrankungen bei Kindern. Er stellt für Patienten, Familien und Ärzte eine große Herausforderung dar. Er ist selten, hat aber große Auswirkungen und erfordert eine schnelle Diagnose, eine intensive Behandlung und Unterstützung.

Zu wissen, was AT/RT ist, ist entscheidend, um Patienten zu helfen und die Forschung voranzubringen. Dieser Artikel behandelt die Einzelheiten von AT/RT, einschließlich seiner Natur, Symptome, Behandlungen und Forschung.
Verständnis des atypischen teratoiden/rhabdoiden Tumors (AT/RT)
Der atypische teratoide/rhabdoide Tumor (AT/RT) ist ein seltener und aggressiver Tumor im Gehirn. Er betrifft vor allem Säuglinge und kleine Kinder, wobei die meisten Fälle im Alter von etwa 2 Jahren auftreten. Dieser Tumor ist bekannt für seine rhabdoiden Zellen und einzigartigen genetischen Veränderungen.
Definition und Klassifikation von AT/RT
AT/RT ist eine Art von embryonalem Tumor. Er entsteht aus unreifen Zellen im Gehirn. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft ihn als hochgradigen Tumor (Grad IV) mit rhabdoiden Zellen und spezifischen genetischen Veränderungen ein, wie zum Beispiel im SMARCB1-Gen.
Häufigkeit und Epidemiologie
AT/RT ist sehr selten und macht etwa 1-2 % aller Hirntumoren bei Kindern aus. Schätzungsweise tritt er mit 0.05-0.1 Fällen pro 100,000 Kinder pro Jahr auf. Er kommt am häufigsten bei Kindern unter 3 Jahren vor, wobei Jungen etwas häufiger betroffen sind.

Altersgruppe
Prozentsatz der AT/RT-Fälle

< 1 Jahr
35-40%

1-2 Jahre
30-35%

3-5 Jahre
20-25%

> 5 Jahre
5-10%

Die Tabelle zeigt, dass AT/RT vor allem Säuglinge und kleine Kinder betrifft. Diese Daten unterstreichen die Notwendigkeit einer frühen Erkennung und schnellen Behandlung, um diesen aggressiven Tumor zu bekämpfen.
Pathologie und Molekularbiologie von AT/RT
AT/RT ist eine einzigartige Art von Hirntumor bei Kindern. Er ist bekannt für seine rhabdoiden Zellen, die groß sind und ein charakteristisches Aussehen haben. Diese Zellen treten zusammen mit anderen Zelltypen auf, wie Nervenzellen und Muskelzellen.

AT/RT weist auch spezifische genetische Veränderungen auf. Die wichtigste ist der Verlust oder die Veränderung des SMARCB1-Gens. Dieses Gen hilft dabei, ein übermäßiges Zellwachstum zu verhindern. Es liegt auf Chromosom 22q11.2 und fehlt in fast allen AT/RT-Fällen.

Genetische Veränderung
Häufigkeit
Bedeutung

SMARCB1-Inaktivierung
>95%
Treiberereignis, diagnostischer Marker

SMARCA4-Mutation

Seltene alternative Veränderung in SMARCB1-negativen Fällen

Chromosomale Instabilität
Häufig
Zusätzliche genetische Aberrationen

Histologische Merkmale und rhabdoide Zellen
AT/RT weist eine Mischung von Zelltypen auf, aber rhabdoide Zellen sind entscheidend. Sie wirken aggressiv und werden häufig zusammen gefunden. Der Nachweis des SMARCB1-Proteins hilft Ärzten bei der Diagnose von AT/RT. Andere Tests, wie für EMA und SMA, helfen ebenfalls.
Genetische Veränderungen und das SMARCB1-Gen
Das wichtigste genetische Problem bei AT/RT betrifft das SMARCB1-Gen. Es kann deletiert, mutiert oder stillgelegt sein. Ohne es können Zellen zu stark wachsen. Manchmal ist stattdessen SMARCA4 verändert, aber das ist selten.
Klinische Präsentation und Diagnose
Kinder mit atypischem teratoiden/rhabdoiden Tumor (AT/RT) zeigen unterschiedliche Symptome. Diese hängen davon ab, wo der Tumor liegt und wie groß er ist. Zu den Zeichen gehören Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sie können auch Schwäche, Sehstörungen oder Krampfanfälle haben.

Säuglinge können gereizt, müde oder nicht gut gedeihend erscheinen. Das liegt am Tumor.

Zur Diagnose von AT/RT verwenden Ärzte Neurobildgebung, Biopsie und Immunhistochemie. Die MRT ist die beste Methode, um den Tumor zu sehen. Sie zeigt eine Raumforderung mit unterschiedlichen Signalen und Anreicherung nach Gabe von Kontrastmittel. Dadurch ist es schwer, ihn von anderen Hirntumoren zu unterscheiden.

Diagnostisches Verfahren
Wesentliche Befunde
Rolle bei der AT/RT-Diagnose

MRT
Heterogene Raumforderung mit Kontrastmittelanreicherung
Erste Bildgebungsuntersuchung zum Nachweis und zur Charakterisierung des Tumors

Biopsie
Rhabdoide Zellen mit exzentrischen Kernen und eosinophilem Zytoplasma
Gewebeentnahme zur histopathologischen Diagnose

Immunhistochemie
Verlust der SMARCB1/INI1-Proteinexpression
Bestätigender Test für die AT/RT-Diagnose

Eine Biopsie wird durchgeführt, um Tumorgewebe zu gewinnen. Dies dient dazu, nach rhabdoiden Zellen zu suchen. Diese Zellen haben besondere Merkmale wie große Zellkerne und helles Zytoplasma.

Die Immunhistochemie ist entscheidend, um die Diagnose zu bestätigen. Sie prüft den Verlust der SMARCB1/INI1-Proteinexpression. Das ist das Besondere an AT/RT.

Eine schnelle und korrekte Diagnose ist entscheidend. Sie hilft, die richtige Behandlung zu beginnen und die Chancen auf eine Genesung zu verbessern. Ein Expertenteam arbeitet dabei zusammen. Dazu gehören pädiatrische Neuroonkologen, Neurochirurgen und Neuropathologen. Dieses Team stellt sicher, dass das Kind die bestmögliche Versorgung für diesen aggressiven Tumor erhält.
Stadieneinteilung und Risikostratifizierung von AT/RT
Eine genaue Stadieneinteilung und Risikostratifizierung sind für die Behandlungsplanung und die Prognose bei Patienten mit atypischem teratoiden/rhabdoiden Tumor (AT/RT) wichtig. Mehrere Stadieneinteilungssysteme helfen, das Ausmaß der Erkrankung zu klassifizieren und die Prognose vorherzusagen.
Stadieneinteilungssysteme und prognostische Faktoren
Das modifizierte Chang-Stadiumsystem wird für AT/RT häufig verwendet. Es berücksichtigt die Tumorlokalisation, das Ausmaß der Resektion und das Vorliegen von Metastasen. Wichtige prognostische Faktoren sind das Alter bei Diagnose, die Tumorgröße und der molekulare Subtyp. Jüngeres Alter und das Vorliegen von Metastasen sind mit einer schlechteren Prognose verbunden.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten prognostischen Faktoren bei AT/RT zusammen:

Prognostischer Faktor
Günstig
Ungünstig

Alter bei Diagnose
> 3 Jahre

Tumorlokalisation
Supratentoriell
Infratentoriell

Ausmaß der Resektion
Totale Resektion
Subtotale Resektion

Metastasen
Nicht vorhanden
Vorhanden

Risikoadaptierte Behandlungsstrategien
Patienten mit AT/RT werden auf Grundlage von Stadieneinteilung und prognostischen Faktoren für eine risikoadaptierte Behandlung eingeteilt. Hochrisikopatienten, etwa mit Metastasen oder unvollständiger Resektion, benötigen möglicherweise eine intensive Chemotherapie und hohe Strahlendosen. Niedrigrisikopatienten erhalten möglicherweise weniger toxische Behandlungen, um langfristige Nebenwirkungen zu reduzieren.

Die Forschung läuft, um die risikoadaptierte Behandlung durch die Nutzung molekularer Daten und die Identifizierung neuer Angriffspunkte zu verbessern. Dieser personalisierte Ansatz könnte zu besseren Überlebensraten und einer besseren Lebensqualität für Kinder mit AT/RT führen.
Multimodale Behandlungsansätze für AT/RT
Die Behandlung des atypischen teratoiden/rhabdoiden Tumors (AT/RT) erfordert eine Kombination aus Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die aggressive Natur des Tumors zu bekämpfen und den Patienten zu helfen, besser zu überleben.
Operation und Tumorresektion
Die Operation ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung von AT/RT. Ziel ist es, so viel Tumor wie sicher möglich zu entfernen, ohne das Gehirn zu schädigen. Eine vollständige Tumorentfernung kann zu besseren Überlebenschancen führen. Da sich AT/RT jedoch ausbreiten kann und in der Nähe wichtiger Hirnregionen liegt, ist eine vollständige Entfernung nicht immer möglich.
Chemotherapieschemata und Intensität
Die Chemotherapie ist ein wesentlicher Teil der AT/RT-Behandlung. Intensive Chemotherapieschemata mit mehreren Medikamenten sollen verbliebene Tumorzellen abtöten und ein Wiederauftreten verhindern. Medikamente wie Vincristin, Cisplatin, Cyclophosphamid und Temozolomid sind häufig. Stärke und Dauer der Behandlung hängen vom Alter des Patienten, der Tumorgröße und dem Ansprechen auf die Behandlung ab.
Überlegungen zur Strahlentherapie
Die Strahlentherapie ist Teil des Behandlungsplans bei AT/RT, vor allem bei älteren Kindern. Der Einsatz von Bestrahlung bei kleinen Kindern, etwa unter drei Jahren, wird jedoch wegen möglicher langfristiger Probleme für Gehirn und Entwicklung sorgfältig abgewogen. Neuere Bestrahlungsverfahren wie IMRT helfen dabei, die Behandlung auf den Tumor zu konzentrieren und das Gehirn zu schützen.

Der Umgang mit AT/RT erfordert Teamarbeit vieler Experten. Zu diesem Team gehören pädiatrische Onkologen, Neurochirurgen, Radioonkologen und weitere Fachleute. Es ist wichtig, die Wirksamkeit der Behandlung genau zu überwachen und sie bei Bedarf anzupassen. Die Forschung läuft weiter, um neue Behandlungsmöglichkeiten für AT/RT zu finden und die bestehenden Therapien für Kinder noch besser zu machen.
Prognose und Überlebensergebnisse bei AT/RT
Die Prognose für Patienten mit atypischem teratoiden/rhabdoiden Tumor (AT/RT) ist nicht gut. Überlebensraten hängen von mehreren wichtigen prognostischen Faktoren ab. Selbst mit neuen Behandlungen ist es schwierig, gute Langzeitergebnisse zu erreichen.

Das Alter bei der Diagnose ist ein wichtiger Faktor für das Überleben. Säuglinge unter 12 Monaten schneiden in der Regel schlechter ab als ältere Kinder. Auch die Tumorlokalisation spielt eine Rolle, wobei bestimmte Lokalisationen mit einem besseren Überleben verbunden sind.

Prognostischer Faktor
Auswirkung auf das Überleben

Alter < 12 Monate
Schlechtere Prognose

Supratentorielle Lokalisation
Besseres Überleben im Vergleich zur infratentoriellen Lokalisation

Ausmaß der chirurgischen Resektion
Totale Resektion verbessert die Ergebnisse

Metastasierte Erkrankung bei Diagnose
Beeinträchtigt das Überleben negativ

Wie viel vom Tumor bei der Operation entfernt wird, ist entscheidend. Patienten, bei denen der größte Teil entfernt wird, haben bessere Aussichten. Wenn sich der Tumor jedoch ausgebreitet hat, ist das Überleben deutlich schwieriger.

Selbst mit aggressiven Behandlungen ist die Prognose bei AT/RT düster. Die Überlebenschancen liegen nach fünf Jahren bei 20-50%. Die mittlere Überlebenszeit beträgt etwa 12-18 Monate. Forschende arbeiten intensiv daran, neue Möglichkeiten zu finden, um diesen jungen Patienten zu helfen.
Langzeitfolgen und Fragen der Lebensqualität
Menschen, die einen atypischen teratoiden/rhabdoiden Tumor (AT/RT) überleben, stehen oft vor großen Herausforderungen, die ihr tägliches Leben beeinträchtigen. Diese Probleme können Jahre nach der Behandlung anhalten. Sie benötigen fortlaufende Betreuung und Unterstützung, um damit umzugehen.
Neurokognitive und entwicklungsbezogene Herausforderungen
Die aggressive Natur von AT/RT und die notwendigen intensiven Behandlungen können zu Problemen des Gehirns und der Entwicklung führen. Überlebende können Schwierigkeiten haben mit:

Lernen und Gedächtnis
Aufmerksamkeit und Konzentration
Verarbeitungsgeschwindigkeit
Exekutiver Funktion
Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten
Motorischer Koordination und Gleichgewicht

Es ist wichtig, die Gehirngesundheit regelmäßig zu überprüfen. Außerdem benötigen sie spezielle Unterstützung wie kognitive Therapie und schulische Förderung. Das hilft ihnen, besser zu leben.
Unterstützende Versorgung und Rehabilitation
Die richtige Versorgung und Rehabilitation sind für AT/RT-Überlebende entscheidend. Zu diesem Betreuungsteam können gehören:

Physiotherapie zur Unterstützung der Beweglichkeit
Ergotherapie für alltagsbezogene Fähigkeiten
Sprach- und Schlucktherapie für Sprechen und Essen
Psychosoziale Unterstützung für Gefühle und Verhalten
Bildungsunterstützung für schulischen Erfolg
Palliativversorgung für mehr Komfort

Indem Ärzte sich auf supportive care konzentrieren, können sie das Leben von AT/RT-Überlebenden und ihren Familien deutlich verbessern.
Laufende Forschung und zukünftige Entwicklungen
Der Kampf gegen AT/RT geht weiter. Wissenschaftler arbeiten intensiv daran, neue Behandlungen und bessere Ergebnisse für Patienten zu finden. Sie untersuchen zielgerichtete Therapien und Immuntherapie, um Tumoren anzugreifen und Nebenwirkungen zu verringern.
Neue zielgerichtete Therapien und Immuntherapie
Forschende konzentrieren sich auf Therapien, die spezifische Signalwege des AT/RT-Wachstums ansprechen. Ein Bereich von Interesse ist das EZH2-Protein, das bei AT/RT oft in hohen Mengen vorkommt. Studien zeigen, dass EZH2-Inhibitoren wie Tazemetostat vielversprechend sind und in klinischen Studien getestet werden.

Die Immuntherapie wird ebenfalls untersucht. Sie nutzt das Immunsystem des Körpers, um Krebs zu bekämpfen. Checkpoint-Inhibitoren und CAR-T-Zelltherapie werden untersucht, um die Immunantwort gegen AT/RT zu verstärken. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, und Studien arbeiten daran, diese Behandlungen besser und sicherer zu machen.
Internationale Kooperationen und klinische Studien
Da AT/RT selten ist, sind weltweite Forschungsanstrengungen entscheidend. Das AT/RT Global Registry und die Children’s Oncology Group (COG) weisen den Weg. Sie bringen Experten zusammen, um Wissen auszutauschen und große Studien durchzuführen.

Weltweit laufen zahlreiche klinische Studien. Sie testen neue zielgerichtete Therapien und Immuntherapie bei AT/RT-Patienten:

Studienname
Therapie
Phase

INFORM2 RARE
Molekular gesteuerte Therapie
II

SJATRT21
Tazemetostat + Chemotherapie
II

ESMART
EZH2-Inhibitor
I/II

Diese weltweiten Bemühungen sind sehr vielversprechend. Sie zielen darauf ab, die Prognose für AT/RT-Patienten weltweit zu verbessern. Mit fortschreitender Forschung werden neue Behandlungen entstehen und Kindern und ihren Familien Hoffnung geben.
Unterstützung und Ressourcen für Patienten und Familien
Familien, die mit einer Diagnose eines Atypischen Teratoiden/Rhabdoiden Tumors (AT/RT) konfrontiert sind, fühlen sich oft verloren und allein. Zum Glück gibt es viele Selbsthilfegruppen und Interessenvertretungsorganisationen, die helfen. Sie bieten emotionale Unterstützung, verbinden Familien mit anderen, die die Situation verstehen, und teilen wichtige Informationen und Ressourcen.

Diese Gruppen bieten auch praktische Hilfe. Sie helfen beim Verstehen medizinischer Begriffe, beraten zu Behandlungsmöglichkeiten und geben Tipps für den Alltag mit einem Kind mit AT/RT. Sie können auch Informationsmaterialien bereitstellen, Webinare veranstalten und Familien mit AT/RT-Experten verbinden.

Auch finanzielle Hilfe ist für Familien mit AT/RT wichtig. Medizinische Kosten, Reisen und Einkommensverluste können sehr hoch sein. Viele Organisationen bieten finanzielle Unterstützung, um diese Belastungen zu lindern. Sie helfen bei Arztrechnungen, Reisekosten und den Kosten des täglichen Lebens, damit sich Familien ohne Geldsorgen auf die Gesundheit ihres Kindes konzentrieren können.

Indem sie sich an Selbsthilfegruppen, Interessenvertretungsorganisationen und Programme zur finanziellen Unterstützung wenden, können Familien mit AT/RT die Hilfe finden, die sie brauchen. Diese Gruppen möchten Familien stärken, das Bewusstsein erhöhen und die Ergebnisse für Kinder mit AT/RT verbessern.

FAQ

F: Was ist ein atypischer teratoider/rhabdoider Tumor (AT/RT)?

A: AT/RT ist ein seltener und aggressiver Hirntumor, der vor allem bei kleinen Kindern vorkommt. Es handelt sich um eine Tumorart mit rhabdoiden Zellen und spezifischen genetischen Veränderungen.

F: Wie häufig ist AT/RT, und wen betrifft er?

A: AT/RT ist ein seltener Hirntumor bei Kindern und macht etwa 1-2 % aller pädiatrischen Hirntumoren aus. Er betrifft meist Kinder unter drei Jahren, bei denen die Diagnose häufig im Alter von etwa 1.5 Jahren gestellt wird.

F: Was sind die Symptome von AT/RT?

A: Symptome variieren je nach Lage und Größe des Tumors. Zu den häufigen Anzeichen gehören Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Reizbarkeit. Weitere Symptome sind Schwäche, Sehstörungen und Krampfanfälle.

F: Wie wird AT/RT diagnostiziert?

A: Die Diagnose von AT/RT umfasst Neurobildgebung wie MRT- oder CT-Scans, eine Tumor-Biopsie und genetische Analysen. Diese Schritte helfen, das Vorliegen rhabdoider Zellen und genetischer Veränderungen zu bestätigen.

F: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für AT/RT?

A: Die Behandlung von AT/RT umfasst Operation, Chemotherapie und manchmal Strahlentherapie. Der Behandlungsplan wird individuell an das Alter des Patienten, die Tumorlokalisation und das Ausmaß der Erkrankung angepasst.

F: Wie ist die Prognose für Kinder mit AT/RT?

A: Trotz aggressiver Behandlung ist die Prognose für AT/RT-Patienten schlecht. Die Überlebensraten sind niedrig, und viele erleben Tumorwachstum oder ein Wiederauftreten. Forschung und klinische Studien zielen jedoch darauf ab, bessere Behandlungen zu finden.

F: Mit welchen langfristigen Problemen müssen AT/RT-Überlebende rechnen?

A: Überlebende können mit kognitiven und entwicklungsbezogenen Problemen, endokrinen Störungen und Fragen der Lebensqualität zu tun haben. Supportive care, Rehabilitation und regelmäßige Nachsorge sind entscheidend, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

F: Gibt es Unterstützungsangebote für Familien, die von AT/RT betroffen sind?

A: Ja, es gibt viele Unterstützungsangebote für AT/RT-Familien. Dazu gehören Interessenvertretungsgruppen, Online-Communities und Programme zur finanziellen Unterstützung. Diese Angebote bieten emotionale Unterstützung, praktische Ratschläge und Zugang zu wertvollen Informationen.

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